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Salzburger Erklärung

Akupunktur in Deutschland

Die Akupunkturlehre ist eine energetische Heilmethode. Das bedeutet, dass bei der Behandlung  mit Hilfe der Akupunktur Körperenergie zwischen den Akupunktur- Meridianen verschoben werden kann.  Nach diesem Grundprinzip werden sedierende und tonisierende Akupunkturpunkte definiert und die große Kunst besteht darin zu wissen, wann welche Punkte zur Anwendung kommen müssen.

Ist dagegen im Körper ein Energiemangel vorhanden, würde die Akupunktur helfen den energetischen Ausgleich auf einem niedrigen Energieniveau durchzuführen. Für die Beseitigung des Energiemangels ist die Akupunktur nicht geeignet. Dafür müssen andere Methoden wie Heilkräuteranwendung, die Anwendung von homöopathischen oder allopathischen Mitteln oder Mineralien bzw. Vitamine angewendet werden. Außerdem gilt in der Akupunktur ein Grundsatz, der nur ganz wenige aussprechen möchten: Wenn die Akupunktur bei einem Problem geholfen hat, gilt erfahrungsgemäß die Regel, dass der alte Zustand nach spätestens 1 Monat wiederkehren wird. Dies weil die Ursache der Erkrankung mit Hilfe der Akupunktur nur selten und das hauptsächlich bei nervalen Disharmonien  behoben werden kann. Der Erfolg der Akupunktur wird dadurch sogar unter dem der Neuraltherapie gestellt, weil eine Procainbehandlung, anders als der Stich einer Nadel, zur strukturellen Veränderungen im Behandlungsgebiet imstande ist.

Wenn ein Professor für die traditionelle chinesische Medizin (TCM) vor seinem Patienten steht, entscheidet seine große Erfahrung und seine Intuition darüber, was er tun muss, um die Heilungskräfte im Kranken zu aktivieren. Außerdem wird berichtet, dass ein wahrer Kenner der TCM z.B. über 30 Pulsqualitäten allein an dem Unterarm unterscheiden kann, wenn es darum geht, die Disharmonie im Organismus zu erkennen und sie zu behandeln.

Es ist vielleicht  möglich, dass auch ein deutscher Arzt prinzipiell in der Lage wäre, sich diese besonderen Fähigkeiten eines TCM Spezialisten anzueignen. Aber dies dürfte eher die äußerste  Ausnahme sein, das Gro der Akupunkteure, die nur einige Kurse absolvieren, werden weit dahinter ausfallen und eine Akupunktur anwenden, die in der Regel nicht perfekt (lege artis im Sinne der TCM) sein kann.

Ein Gespür aus dem Nichts zu entwickeln, wie im Organismus die energetische Lage der Meridiane liegen würde und daraus die erforderlichen Konsequenzen abzuleiten, dürfte enorm schwierig sein. Das Erlernen der Pulsqualitäten, wie oben geschildert, darf für die deutschen Anwender mit gutem Gewissen im Bereich der Phantasie abgetan werden.  Viele Therapeuten gehen dennoch auf diesem Gebiet sehr weit, denn sie begegnen dem Patienten mit allerlei Messgeräten, was bisweilen an einem gesunden Menschenverstand ernsthaft zweifeln lässt:  Als Beispiel nenne ich die  Anwendung eines Tensors:

Der Therapeut stellt sich dabei selbst die Fragen,  waagerechte Auslenkungen geben die Antwort nach der Art der Erkrankung und nach dem Behandlungsmittel, vertikale Auslenkungen sollten die erforderliche Dosis bestimmen lassen. Das Phänomen trifft man oft bei Ärzten und Heilpraktiker an und man wundert sich über die flächenartige Ausbreitung der Hellseherei in ganz Deutschland.

Wir möchten nicht unterstellen, dass  ein solcher Therapeut ein Scharlatan sei. In der Regel ist er ein erfahrener und erfolgreicher Arzt und das einzige worauf er sich wirklich verlässt, ist seine vieljährige Erfahrung und seine Intuition. Man fragt sich, warum er dabei solche Utensilien nötig hat, um sich damit in der wissenschaftlichen Medizin unseriös zu machen. Wenn sich aber Leute bereit erklären, solche Methoden als den Gipfel der Heilkunst zu akzeptieren, werden sich nach dem Prinzip des Angebots und der Nachfrage auch Therapeuten finden, die dafür freiwillig ihrer wissenschaftlichen Reputation den Rücken kehren.

DIE LÖSUNG DAS EINE MIT DEM ANDEREN ZU VERBINDEN

Die Akupunktur Lehre stellt keine Therapie dar, die  den Patienten letztendlich zu einem Nadelkissen  degradiert. Sie ist vor allem eine Philosophie, die seit Jahrtausenden besteht und es wäre töricht von uns, dieses erprobte System als eine Irritation in der Heilkunde anzusehen. Dass es Großstudien gab, die keinen Unterschied zwischen einer Echten- und einer Schein-Akupunktur feststellen konnten, beweist lange nicht, dass es keinen Weg gibt, die Akupunktur  der Zukunft völlig neu zu konsolidieren. Und zwar in einer Weise, die unserer Kultur und unserem Wissenstand entsprechen wird.

Außerdem liegt es vor allem an den Studienentwurf, wenn es nicht dazu kam, die entscheidenden Informationen  herauszufiltern.  Es kommt besonders darauf an, die richtige Wahl der Messgrößen festzulegen und das Problem resultiert daraus, dass hier uns ein weites unerforschtes Feld vorliegt. Das beste Beispiel dafür stellt das System Prognos dar, dass uns die Vorteile ermöglicht, mit Hilfe einer elementaren Messtechnik einen Einblick in die komplizierten Verflechtungen verschiedenster Regulationsvorgänge im Organismus zu gewinnen.

Und gerade dieses Prognos-System ermöglicht dem Arzt das Dilemma zu lösen. Im Strudel des gegenwärtigen Zeitgeistes bei uns hat der Arzt keine Zeit, sich in Akupunktur wie ein Chinese ausbilden zu lassen. Täte er das, nur dann wäre er einem Chinesen gleichzusetzen, der schon von der Schulbank an, Akupunkturpunkte paukt und sich mit Kräuterwesen beschäftigt.